Das Deutsch-Ungarische Institut für Europäische Zusammenarbeit legt als Organisationseinheit des Mathias Corvinus Collegium (MCC) neben seinen Aufgaben als Wissenszentrum in seiner Tätigkeit besonderen Wert auf die Talentförderung. Eng eingebunden in dieses einzigartige institutionelle Profil des MCC im Bereich der Talentförderung engagiert sich unser Institut seit seiner Gründung im Jahr 2020 – oft auch mit ungewöhnlichen Programmen und Angeboten – für die Förderung der Ausbildung von Schülern, die am Programm für Gymnasiasten sowie am Universitätsprogramm teilnehmen.
In den vergangenen Jahren nahmen mehr als 100 MCC-Schüler an unseren 13 Kursen sowie mehr als 120 Studenten an unseren neun Akademien teil. Von besonderer Bedeutung für den Erwerb praktischer Erfahrungen sind die im deutschsprachigen Raum organisierten Fachstudienreisen: Das Institut hat bisher 11 Studienreisen organisiert, an denen insgesamt 100 Schüler teilgenommen haben. Im Rahmen des Programms für Schüler der Sekundarstufe fanden weitere 19 Vorträge statt, während im Praktikantenprogramm bisher 35 Praktikanten, darunter 5 Schüler des MCC, in die fachliche Arbeit des Instituts eingebunden wurden. Unsere fachlichen Veranstaltungen gewährleisten eine breite Reichweite: An den öffentlichen Veranstaltungen in Budapest nahmen in den letzten fünfeinhalb Jahren insgesamt mehr als 3.000 Studenten teil, an den Veranstaltungen in den ländlichen Regionen waren es mehr als 1.200 junge Menschen. Darüber hinaus hat das Institut die individuelle Betreuung von mehr als 15 Studenten unterstützt und neun Studenten, die ein Mobilitätsstipendium erhielten, dabei geholfen, eine Praktikums- oder Forschungseinrichtung zu finden.
Insgesamt bildet die Talentförderung des Instituts ein aufeinander aufbauendes System aus Ausbildung, praktischer Erfahrung, internationaler Mobilität, Mentoring und Gemeinschaftsbildung, das die fachlichen, sprachlichen, interkulturellen und diplomatischen Kompetenzen der Studenten gleichermaßen fördert.
Einen Überblick über die Begabtenförderungsarbeit unseres Instituts finden Sie hier.