Mit seiner Verzichtserklärung vom 31. Mai 1961 entsagte der vormalige österreich-ungarische Kronprinz (1916–1918) Otto von Habsburg jeglichen Anspruch auf eine monarchische Restauration und bekannte sich als „getreuer Staatsbürger der Republik“ Österreich. Nach Kindheit auf Madeira und im Baskenland sowie Exil in den USA (1940–1944) engagierte sich der junge Kronprinz im Rahmen konservativer paneuropäischer Elitennetzwerke, die zwischen abendländischen Europaideen und transatlantischen Ordnungsvorstellungen oszillierten. Mit der Verzichtserklärung konnte Habsburg in den 1960er Jahren wieder in Österreich einreisen und setzte sich als Abgeordneter von CSU und EVP im europäischen Parlament
ab 1979 für die europäische Einigung ein.
 
Zur Erörterung des Lebens und Wirkens von Otto von Habsburg veranstaltet
das Deutsch-Ungarische Institut für Europäische Zusammenarbeit
einen Vortragsamt Podiumsdiskussion:
 

Vom Abendland nach Europa: Das Wirken Otto von Habsburgs
 zwischen München, Brüssel, Wien, Madrid und Budapest

Vortrag und Podiumsdiskussion

 

Dr. Lasse LASSEN
Habilitand am Lehrstuhl für Neueste Geschichte an der
Julius-Maximilians-Universität Würzburg


Moderation:

Bence KOCSEV
Mitarbeiter der Otto von Habsburg Stiftung
 

11. Februar 2026 (Mittwoch) | 19.00 Uhr
Scruton MCC | Tas vezér utca 3-7, 1113 Budapest

 

Teilnahme nur mit persönlicher Einladung und Registrierung. Die Anmeldung ist bis zum 10. Februar 2025 unter diesem Link möglich.

Der Veranstalter behält sich das ausschließliche Recht vor, auf der Veranstaltung Bild-, Audio- und Videoaufnahmen zu machen oder machen zu lassen, die ggf. veröffentlicht werden. Mit der Registrierung und der Teilnahme erklären Sie hierzu Ihr ausdrückliches Einverständnis.