Politische Ideen und Strömungen entwickeln sich nicht im luftleeren Raum. Sie sind das Ergebnis historischer Prozesse, ideologischer Auseinandersetzungen und aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen. Um die Gegenwart zu verstehen, lohnt sich daher ein Blick auf die Ursprünge und Entwicklungslinien politischer Lager.
In der Veranstaltung „Die Geschichte des Dritten Lagers“ spricht Mag. Norbert Nemeth über die historischen Wurzeln und die heutige Bedeutung dieser politischen Tradition in Österreich. Ausgehend vom Wiener Kongress als möglicher Geburtsstunde spannt er den Bogen bis in die Gegenwart und beleuchtet zentrale Fragen der politischen Entwicklung in Österreich.
Im Fokus stehen unter anderem die Regierungsbeteiligungen der FPÖ, die gescheiterten Regierungsverhandlungen des Jahres 2025 sowie die Abgrenzung zu den anderen Parteien. Darüber hinaus werden ideengeschichtliche Einflüsse wie jene der Frankfurter Schule diskutiert und deren Bedeutung für die heutige Politik eingeordnet. Auch aktuelle Themen wie die Grundzüge des FPÖ-Wahlprogramms sowie die Auswirkungen der neuen Sicherheitsdoktrin der USA werden analysiert.
Die Veranstaltung des Deutsch-Ungarischen Instituts für Europäische Zusammenarbeit bietet eine fundierte historische Einordnung und eine pointierte Analyse aktueller politischer Entwicklungen in Österreich.
Die Geschichte des Dritten Lagers
Vortrag und Podiumsdiskussion
mit
Mag. Norbert NEMETH
Abgeordneter zum Nationalrat
29. April 2026 | 17.00 Uhr
MCC Scruton | Tas vezér utca 3-7, 1113 Budapest
Die Sprache der Veranstaltung ist Deutsch, deutsch-ungarische Simultanübersetzung wird in begrenzter Anzahl zur Verfügung gestellt. Teilnahme mit persönlicher Einladung und Registrierung bis zum 28. April 2026 unter diesem Link möglich.
Der Veranstalter behält sich das ausschließliche Recht vor, auf der Veranstaltung Bild-, Audio- und Videoaufnahmen zu machen, die ggf. veröffentlicht werden. Mit der Registrierung und der Teilnahme erklären Sie hierzu Ihr ausdrückliches Einverständnis.