Die Art und Weise, wie wir über Politik, Geschichte, Wirtschaft oder Kultur denken, entsteht nicht im luftleeren Raum. Zwischen Forschung und öffentlicher Debatte stehen wissenschaftliche Buchverlage als entscheidende Vermittler: Sie wählen Themen aus, strukturieren Argumente, setzen Qualitätsmaßstäbe – und tragen dazu bei, welche Ideen Sichtbarkeit und Resonanz erhalten.
In der Veranstaltung „Vom Manuskript zum Diskurs: Wie wissenschaftliche Buchverlage das öffentliche Denken prägen“ spricht Dr. Florian Simon, Geschäftsführer des Verlags Duncker und Humblot, über die oft unterschätzte Macht verlegerischer Entscheidungen. Wie wird aus einem Manuskript ein Debattenbeitrag? Nach welchen Kriterien werden Themen gefördert – oder verworfen? Und welche Verantwortung tragen Verlage in Zeiten beschleunigter Medienzyklen und wachsender Polarisierung?
Die Veranstaltung des Deutsch-Ungarischen Instituts für Europäische Zusammenarbeit bietet Einblicke in die Mechanismen des wissenschaftlichen Publizierens und zeigt, wie verlegerische Strategien, Marktlogik und intellektueller Anspruch zusammenwirken.
Vom Manuskript zum Diskurs: Wie wissenschaftliche Buchverlage das öffentliche Denken prägen
Vortrag und Podiumsdiskussion mit
Dr. Florian Simon
Geschäftsführer Duncker & Humblot
25. März 2026 (Mittwoch) | 19.00 Uhr | Scruton MCC
MCC Scruton | 1113 Budapest, Tas vezér utca 3-7.
Die Sprache der Veranstaltung ist Deutsch, deutsch-ungarische Simultanübersetzung wird in begrenzter Anzahl zur Verfügung gestellt.
Telnahme nur mit persönlicher Einladung und Registrierung. Die Anmeldung ist bis zum 24. März 2026 unter diesem Link möglich