Bildung ist für die rohstoffarmen Länder ein wichtiger Weg für Aufstieg und Leistung. Doch seit 2012 fallen die Ergebnisse der diesbezüglichen PISA-Studie für Deutschland immer schlechter aus. Berlin ist traditionell Schlusslicht unter den Bundesländern. Nun will die Linkspartei alles noch schlechter machen. Bald regiert sie in einer rot-rot-grünen Koalition.
Alle sprechen in Deutschland angesichts der jüngsten Erfolge der AfD von einem Rechtsruck und warnen vor einer Gefahr von rechts. Doch in Berlin ist genau das Gegenteil der Fall. Bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin erzielte die Linkspartei 25,7% der Wählerstimmen. Sie ist in vielen Bereichen marktfeindlich, linksextrem, antisemitisch und hat auch noch Unterstützer im kriminellen Clanmilieu. Obendrein ist sie bildungsfeindlich, wie die Bildungspläne des Wahlgewinners verraten.
Demnach sollen in erster Linie die als Ort der höheren Bildung angesehenen Gymnasien schrittweise zurückgedrängt, die Gemeinschaftsschulen sollen stärker gefördert werden. Bis einschließlich der Jahrgangsstufe der neunten Klasse soll es den Vorstellungen der Linkspartei zufolge keine Noten und auch keine Hausaufgaben mehr geben. Fortkommen durch Ausdauer, Leistung und Zielstrebigkeit sind für die Partei keine Ideale mehr, stattdessen soll es Gleichmacherei und Nivellierung geben.
Die begabten jungen Leute bleiben da auf der Strecke. Doch gerade für sozial schwächere Schüler stellt Bildung ein zentrales soziales und wirtschaftliches Aufstiegsversprechen dar, stattdessen sollen sie nicht gefördert, sondern in das Einheitsgrau zurückgedrängt werden. Dabei hätte es Berlin dringender denn je, durch eine Stärkung der Schulen und der Bildungslage insgesamt den immensen Nachholbedarf abzuarbeiten. Eine leistungs- und arbeitsorientierte Atmosphäre an den Schulen wäre ein Weg, dem sozialen Abstieg zuvorzukommen.
Hintergrund dieser Forderungen ist die Situation und auch die Zusammensetzung der Schülerschaft. Die Leistungen der Berliner Schüler werden immer schlechter, viele Schüler kommen an Mindeststandards kaum mehr heran. Mehr als die Hälfte der Berliner Schüler hat einen Migrationshintergrund, bei den unter 18-jährigen beträgt diese Quote 56%. In einigen Schulen erreichen die Zahlen die 90%-Marke. Die Walter-Gropius-Schule, das Albert-Schweitzer-Gymnasium oder das Ernst-Abbe-Gymnasium sind nur Beispiele von vielen.
Doch allen damit ist die Problemlage nicht zu erklären, zumal oftmals Kinder aus Familien fernöstlicher Herkunft oftmals motivierter, fleißiger, beflissener sind. Dahingegen haben Familien aus anderen Weltreligionen deutlicher weniger Erfolge in ihren Integrationsbemühungen, was sich auch auf den Schulalltag niederschlägt. Oftmals wird Deutsch kaum gesprochen, womit ein wichtiger Baustein für den schulischen Erfolg wegfällt. Zudem gibt es an vielen Berliner Schulen nicht nur Probleme mit der Bildung, sondern auch mit dem Respekt und mit dem menschlichen Miteinander. Lehrerinnen berichten immer wieder von herablassenden Verhaltensweisen männlicher muslimischer Jugendlicher.
Nach jüngsten Erhebungen haben mehr als die Hälfte der muslimischen Einwanderer – sofern sie die deutsche Staatsbürgerschaft innehaben – die Linkspartei gewählt. Dieses wachsende Milieu will die Partei unbedingt zufriedenstellen. Forderungen nach mehr Härte und Leistung in Bildungsfragen sind mit einem Großteil dieser Wählergruppe wohl nicht zu machen. Berlin droht ein weiterer Bildungsverfall: Die Linkspartei wird bald den Regierenden Bürgermeister stellen.